„Autospiele sind für mich leider zu hektisch.“

Zuhörerei: Notiz Nummer 25

„Ich lebe bei meinen Eltern in Uster. Seit 15 Jahren arbeite ich jetzt im Werkheim. Früher arbeitete ich auch im Stadtpark-Kaffee, aber das ist zu stressig geworden. Ich habe Probleme mit meiner Epilepsie. Lange Zeit kamen die Anfälle morgens und abends, jetzt kommen sie irgendwann. Das macht mir Angst. Abends bin ich deshalb am liebsten zu Hause.  Ich spiele gerne am Computer. Am liebsten Autorennen. Aber das ist so grell, so schnell, so laut, dass ich aufhören musste. Mit Epilepsie zusammen geht das nicht. Ich glaube, es hat bei mir auch Anfälle ausgelöst. Es ist gemein, wenn du das, was du am liebsten machst, nicht mehr machen kannst. Heute spiele ich eher Strategiespiele. Da kann ich etwas aufbauen. Das ist weniger hektisch und ich bekomme keinen Anfall.“

Beatrice Stebler, notiert in der Zuhörerei im Produktwerk vom Werkheim

Das Bild zeigt einen Computerbildschirm. Darauf ein Auto auf einer Rennstrecke.
„Heute spiele ich keine Autospiele mehr. Ich musste mir etwas neues suchen.“